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Honigblut


Honigblut
Genre:
Erotische Fantasy
Autor:
Jennifer Schreiner
Seiten:
224 Seiten
Verpackung:
Taschenbuch
Kaufstart:
1. Februar
Verlag:
Elysion Books
ISBN:
978-3942602068

Melanie war verschwunden und keiner wusste, wo sie ist und wie man sie finden kann. Nach langer Suche hat Xylos´ Melanie dann doch gefunden, neben Magnus. Er wusste, dass Magnus sterben wollte, aber Melanie sterben lassen, das wollte er nicht und deswegen verwandelte er Melanie in eine Unsterbliche. Er merkte, dass er sie liebte und sie die einzige Frau war, die er wirklich wollte, obwohl er bereits genug andere Frauen hatte. Die anderen Vampire wussten natürlich nicht, dass Xylos Melanie gefangen hält und sozusagen „liebevoll foltert“. Nur an die Rebellen hatte er nicht gedacht und auch nicht gewusst, dass sie es auf Melanie abgesehen hatten. Die nämlich wollten sie töten. Sofia und Edward sind unterdessen auf die Rebellen in Essen gestoßen, wussten jedoch nicht, dass sie nicht Sofia töten wollten, sondern ihre Schwester. Nachdem Xylos wieder mit Melanie im Bett gelandet ist, hatten die Rebellen Melanie aufgespürt und wollten sie nun endgültig töten, doch da war jemand, der sie gerettet hat…

Kritik

Da ich ja schon vom ersten Teil berichtet habe, habe ich nun auch den zweiten Teil von Jennifer Schreiner gelesen und werde nun einmal meine Eindrücke berichten. Leider ist der zweite Teil nicht so gut gelungen, wie der erste. Die Spannung fehlt und das Verständnis der Story ist auch erst nach ca. 80 Seiten richtig vorhanden. Vampire und Sex werden wir natürlich auch dieses Mal finden. Aber auch dies leider nicht mehr so ausführlich, wie beim ersten Teil.

In diesem Buch geht es diesmal nicht um Sofia und Edward, sondern eher um die Schwester Melanie und dem Callboy Xylos. Er hatte sie gefunden und in einen Vampir verwandelt. Er hatte sich verliebt und wollte nur noch diese eine Frau. Zwar hatte er noch vier andere, aber die waren seiner Meinung nach, nicht so toll wie sie. In der Vampirgesellschaft war es nicht erlaubt, sterbliche Frauen in Vampire zu verwandeln. Aber ihm war es egal, denn er wollte ja nicht, dass Melanie ums Leben kommt, weil Magnus sie umbringen bzw. retten wollte. Magnus wollte sie vor den Rebellen retten, die hinter ihr her waren. Nur Xylos und auch sie selber wussten leider gar nichts davon.

Nach einigen heißen folterreichen Nächten, hatten die Rebellen Melanie aufspüren können, denn jemand hatte ihn verraten und den Rebellen die Informationen über den Aufenthaltsort von Melanie übermittelt. Die Rebellen, also die ganz alten Vampire, wollten Melanie umbringen, denn die waren diejenigen, die den Vampiren die Macht der Unsterblichkeit entzogen haben, sodass auch die eigentlichen Unsterblichen auch sterben konnten.

Klingt sicherlich spannend, ist es leider aber erst zum Ende hin. Die letzten 20 – 25 Seiten werden spannend, der Rest besteht leider praktisch nur aus Erzählungen, sodass sich die Story nur langsam entwickelt. Es fehlen auch größtenteils die Dialoge. Ein paar kommen zwar vor, aber leider viel zu wenige. Zu wenige Konversationen lassen das Buch somit auch langweilig erscheinen. Allerdings scheint das Buch nicht nur langweilig, sondern das ist es auch.

Jennifer Schreiner ist eine gute Autorin, keine Frage, aber leider ist der zweite Teil meiner Meinung nach, nicht so gelungen, wie der erste. Da können wir nur hoffen, dass der dritte Teil besser wird.
Ich werde natürlich auch davon berichten.

Fazit

Langweiliger Vampir-Roman, mit fehlenden Dialogen und ebenso fehlender Spannung.